„Wir schaffen einen Startup-Booster als Corona-Unterstützung für Startups, junge Technologieunternehmen und kleine Mittelständler im Umfang von 2 Milliarden Euro“, so Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. „Das ist wichtig, denn für eine gute Zukunft braucht Deutschland innovative Köpfe.“ Um die Finanzierung und den Fortbestand junger, innovativer Unternehmen zu gewährleisten, sollen angepasste Kreditinstrumente Hilfe schaffen.
Das Maßnahmenpaket umfasst insbesondere folgende Elemente, die schrittweise umgesetzt werden:
- Öffentlichen Wagniskapitalinvestoren auf Dachfonds- und auf Fondsebene (zum Beispiel KfW Capital, Europäischer Investitionsfonds, High-Tech Gründerfonds, coparion) erhalten kurzfristig zusätzliche öffentliche Mittel. Diese können sie im Rahmen von Ko-Investitionen zusammen mit privaten Investoren für Finanzierungsrunden von Startups verwenden.
- Die Dachfondsinvestoren KfW Capital und Europäischer Investitionsfonds (EIF) können perspektivisch mit zusätzlichen öffentlichen Mitteln Anteile von ausfallenden Fondsinvestoren übernehmen.
- Für junge Startups ohne Wagniskapitalgeber und kleine Mittelständler wird die Finanzierung mit Wagniskapital und Eigenkapital ersetzenden Finanzierungsformen erleichtert.
Parallel zur Umsetzung des Maßnahmenpakets stimmt die Bundesregierung weiter die Ausgestaltung des Zukunftsfonds für Startups ab, der mittelfristig den Weg aus der Krise unterstützen soll.
Weitere aktuelle Artikel
- Augsburg Weekly Wirtschaft: Industrieauftrag, Nachfolge und Investitionsfragen

- Was sind die größten Firmen in Augsburg?

- Augsburg Weekly Wirtschaft: Investitionshoffnung und Anpassungsdruck

- Christian Wismach – Vom Abheben und bodenständig bleiben bei »MENSCH MONTAG« #129

- Bettina Abele – Die Kunst, wieder bei sich anzukommen bei »MENSCH MONTAG« #128

- Ángel Schwartz Guerrero – Nur ein Mensch bei »MENSCH MONTAG« #127








